Der Präsident von Ecuador, Rafael Correa Delgado, hat jetzt das Dekret 1014 unterzeichnet, wonach die öffentliche Verwaltung immer dann, wenn dies technisch möglich ist, freie Software statt proprietärer Software zu verwenden hat. Dieser Erlass bezieht sich auf die Vorschrift Nr. 6 Absatz g) der „Carta Iberoamericana de Gobierno Electrónico“ vom November 2007, derzufolge den Mitgliedsstaaten – neben 19 lateinamerikanischen Staaten auch Spanien und Portugal – empfohlen wird, in der öffentlichen Verwaltung nur offene Standards und freie Software zu verwenden.
Des Weiteren gibt es aus Ecuador zu berichten, dass es weltweit das 45. Land ist, von  dem nun eine länderspezifische Creative-Commons-Lizenz angeboten werden soll. Eine vorläufige Version, die von der Technischen Universität Loja erarbeitet wurde, wird zur Diskussion gestellt.

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