Am 10.12.2013, dem Internationalen Tag der Menschenrechte, wurde in weltweit 31 Zeitungen ein Aufruf der Autoren-Gruppe „Writers Against Mass Surveillance“ abgedruckt. Dabei haben sich insgesamt 562 international anerkannte Autorinnen und Autoren aus 83 Ländern zu einer öffentlichen Intervention gegen die Gefahren der systematischen Massenüberwachung zusammengeschlossen. Die Verfasser wenden sich unter anderem an die UN-Vollversammlung und rufen mit Nachdruck zur Wahrung der Demokratie im digitalen Zeitalter auf. Zu den Unterzeichnern zählen auch fünf Literatur-Nobelpreisträger, darunter J. M. Coetzee, Oran Pamuk und Günter Grass. Der Aufruf geht mit einer Petition einher, die im Internet unterzeichnet werden kann. Ziel der Initiatoren ist es, mindestens eine Millionen Unterstützer zu gewinnen und ihr Anliegen auf die Agenda der politisch Verantwortlichen zu platzieren.

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