Seit dem Schuljahr 2013/2014 gibt es sie bereits an weiterführenden Schulen und über 7000 Schüler haben daran teilgenommen: Workshops zum sensiblen Umgang mit Daten. Gestern wurde das Projekt von Landesdatenschutzbeauftragter und Bildungsministerium auf Anregung von Eltern und Lehrern auch auf Grundschulen erweitert.

In den Workshops, welche von externen Referenten geleitet werden und zwei Unterrichtstunden umfassen, geht es nach Angaben der Initiatoren ausdrücklich nicht darum, Kinder von Social-Media-Angeboten wie Facebook, Snapchat, Instagram oder WhatsApp fern zu halten, sondern Kinder und Jugendliche darin zu fördern, „verantwortungsvoll mit ihren eigenen Daten und respektvoll mit den Daten anderer umzugehen“.

Bereits jetzt sind nach Angaben der Datenschutzbeauftragten Monika Grethel „eine Vielzahl an Anmeldungen“ eingegangen. Für die Schulen ist der Workshop kostenlos.

Quelle: http://www.sr.de/sr/home/nachrichten/panorama/datenschutz_fuer_grundschueler100.html