Prof. Wolfgang Maass und sein Team arbeiten seit 2009 an der Entwicklung eines „intelligenten“ Badezimmers. Die Entwicklung ist Teil des Projekts „Interactive Knowledge Stack“ (IKS) der EU. Dabei reagiert der mit modernster Hightech bespickte Raum individuell auf die jeweilige Situation der Nutzer. Das Badezimmer ist dabei für die Forscher ein Testobjekt. Viele Produktionen scheitern aktuell noch daran, dass Fehler im Design zu spät entdeckt werden, weil die beteiligten Entwickler – Ingenieure, Designer, Informatiker – jeweils nicht wissen, was die anderen machen. Sie sprechen buchstäblich andere Sprachen. Die Wirtschaftswissenschaftler wollen daher das Wissen auf eine formale Ebene heben, das für die Entwicklung von IT-basierten Produkten, sogenannte Produkt-Service Systeme, wichtig ist. Ist dieses Wissen für solche Prozesse formalisiert, könnten Designfehler vermieden und die Entwicklung neuer Produkte günstiger werden. Aus juristischer Sicht stellen sich dabei spannende Fragen in Hinblick auf den Datenschutz und etwaige Haftungsansprüche, für den Fall, dass es mit der Formalisierung doch mal nicht klappen sollte.

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