Die wirtschaftliche Bedeutung einer ausreichenden Anbindung an Breitbandinternetzugänge ist mittlerweile allseits bekannt. Nunmehr hat sich ein von Ministerpräsidentin Kramp-Karrenbauer einberufener „Breitbandgipfel” in der Staatskanzlei mit Möglichkeiten zur Beschleunigung des Breitbandausbaus befasst. Vertreter von Telekommunikationsunternehmen und Verbänden traten hierbei in einen Dialog über die Breitbandversorgung im Saarland. Laut Pressemitteilung soll, nachdem als wesentlicher Erfolgsfaktor der Ausbau „punktuell bereits bestehender Kooperationsmodelle” ausgemacht wurde, im nächsten Schritt eine Studie über die Möglichkeiten eines flächendeckenden NGA-Breitbandausbaus unter Berücksichtigung regionaler Besonderheiten und einer möglichst effizienten Fördermittelnutzung in Auftrag gegeben werden. Im Ergebnis bleibt abzuwarten, ob und wann ein flächendeckender Ausbau gelingen wird. Obgleich laut Pressemitteilung „durch enge Zusammenarbeit von Breitbandanbietern, regionaler Wirtschaft sowie der öffentlichen Hand der Breitbandausbau oftmals auch außerhalb des städtischen Raumes wirtschaftlich gestaltet werden kann.” In welchem Maße (”oftmals”) diese Feststellung konkret zutrifft ist der nachfolgend verlinkten Pressemitteilung zum Breitbandgipfel hingegen nicht zu entnehmen.

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