In einem Aufsatz zu Terrorismusbekämpfung und Datenschutz beleuchtet Michael Ronellenfitsch, Professor für Öffentliches Recht und Verwaltungsrecht an der Juristischen Fakultät der Eberhard-Karls-Universität Tübingen sowie Datenschutzbeauftragter des Landes Hessen kritisch die aktuelle Lage des Datenschutzes. So diskutiert der Autor, dass heute im Zuge der Terrorismusbekämpfung fast jede Art des Datenzugriffs durch den Staat erlaubt sei, was er mit Beispielen, wie der Onlinedurchsuchung, der Rasterfahndung oder den biometrischen Daten in Ausweisen untermauert. Zudem analysiert Michael Ronellenfitsch die verfassungsrechtliche Situation bezüglich des immer weiter eingeschränkten Datenschutzrechtes. In diesem nicht unbedingt mit der aktuellen Ansicht vieler Politiker konformen Aufsatz greift er auf interessante Weise die Aussage „Datenschutz oder Terrorismus“ an.

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