Aufgrund von DSGVO-Verstößen in Frankreich muss Google eine Strafe in
Höhe von 50 Millionen Euro zahlen. Dies bestätigte das oberste
französische Verwaltungsgericht, Conseil d’Etat, nach einer
Entscheidung der französischen Datenschutzbehörde, Commission
Nationale de l’Informatique et des Libertés (CNIL). Die Verstöße
beinhalten undurchsichtige Privatsphäre-Einstellungen und fehlende
rechtliche Grundlagen für personalisierte Werbung. Es ist die bisher
höchste Strafe, die auf Basis der DSGVO von europäischen
Aufsichtsbehörden verhängt wurde.Google erhob zunächst Einwände und
berief sich auf das „One-Stop-Shop-Prinzip“, wonach der Fall von der
irischen Behörde entschieden werden müsse. Die DSGVO-Vertöße sind
jedoch von der in den USA ansässigen „Google LLC“ begangen worden.
Entsprechend ist die CNIL zum Handeln berechtigt.

Quelle: https://www.heise.de/news/DSGVO-Verstoesse-Conseil-d-Etat-bestaetigt-50-Millionen-Strafe-gegen-Google-4790235.html