Rechtsinformatiker suchen Teilnehmer für ein Experiment zum elektronischen Personalausweis

Posted by on 17. August 2015 in Aktuell aus dem Saarland |

Rechtsinformatiker um Professor Christoph Sorge suchen Teilnehmer für ein Experiment: Sie untersuchen Sicherheitsmerkmale des neuen elektronischen Personalausweises. Dazu suchen sie Freiwillige, um einige nicht personenbezogene Daten aufzuzeichnen. Das Experiment dauert etwa fünf bis zehn Minuten. Es findet am Freitag, den 7. August, von 9 bis 12 Uhr neben der Bushaltestelle am Campus Center sowie von 13 bis 16 Uhr im Informatik-Gebäude E1 3 statt. Unter allen Teilnehmern werden Gutscheine von Amazon im Wert von 25 Euro verlost. Für 30 Teilnehmer gibt es jeweils einen weiteren Gutschein in der Verlosung. Interessierte können sich weiterhin am Lehrstuhl...

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Jura-Studenten können sich an der Saar-Uni auf IT-Recht spezialisieren

Posted by on 17. August 2015 in Aktuell aus dem Saarland |

Schwerpunkt-Angebot in IT-Recht und Rechtsinformatik Experten für IT-Recht und IT-Sicherheit sind mehr und mehr gesucht. An der Universität des Saarlandes können sich Jura-Studentinnen und -Studenten, die sich für IT, Internet und Technik interessieren, früh hierauf spezialisieren. Das Schwerpunkt-Angebot in IT-Recht und Rechtsinformatik, das im Rahmen des Jura-Studiums in zwei Semestern absolviert werden kann, ist eines der bundesweit wenigen fundierten Ausbildungsangebote auf diesem Gebiet. Das Komplett-Angebot der Rechtswissenschaft und des Instituts für Rechtsinformatik der Saar-Universität zum IT-Recht reicht vom ersten Semester bis hin zur Promotion und sogar bis zum Berufseinstieg. Vom Auto der Zukunft über Online-Banking und Daten in der Cloud bis hin zu Cyberkriminalität: Ebenso schnell wie sich die Welt um uns herum digitalisiert und vernetzt, stehen Juristen in der Praxis vor neuen Rechtsfragen. Wer haftet bei Unfällen, wenn es keinen Autofahrer gibt? Wie kommen Verträge zustande, wenn das Auto automatisch tankt, der Kühlschrank selbst bestellt? Wo liegen Gefahren durch Hackerangriffe und wo beim Runterladen von Daten aus dem Netz? „Die Digitalisierung stellt Juristen vor völlig neue Herausforderungen. An der Universität des Saarlandes bilden wir deshalb den juristischen Nachwuchs gezielt aus. Studentinnen und Studenten können früh einen Schwerpunkt in IT-Recht und Rechtsinformatik setzen“, sagt Professor Georg Borges, geschäftsführender Direktor des Instituts für Rechtsinformatik der Saar-Universität.  Quelle und Link zum...

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Digitale Stromzähler sollen kommen

Posted by on 17. August 2015 in Nachrichten der Woche |

Laut einem der dpa vorliegenden Arbeitsentwurf für ein „Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende“ soll der Rollout mit sog. Smart-metern ab 2017 erfolgen. Der Datenschutz scheint aber bei dem Entwurf zu kurz zu kommen. So kritisiert Oliver Krischer (Grünen) das der Entwurf beim Thema Datenschutz nicht ausreichend sei. Quelle FAZ:...

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Privacy Badger

Posted by on 17. August 2015 in Link des Monats |

Privacy Badger ist ein neues Browser-Plug-in zum Schutz der Privatsphäre, welches von der Electronic Frontier Foundation (EFF) entwickelt wurde. Das Plug-in wird aktuell für Chrome und Firefox bereitgestellt und soll die Verbindung zu Werbenetzwerken kappen, um ein Tracking des Nutzers über mehrere Webseiten hinweg zu verhindern. Deutsche Meldung auf heise.de: http://www.heise.de/newsticker/meldung/Privacy-Badger-Browser-Plugin-sperrt-Werbenetzwerke-2775115.html Quelle (englisch):...

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Trubel um Netzpolitik.org

Posted by on 10. August 2015 in Nachrichten der Woche |

Nachdem bekannt wurde, dass der Generalbundesanwalt Harald Range Ermittlungen gegen Journalisten des Blogs Netzpolitik.org wegen des Verdachts auf Landesverrat durchführe überschlugen sich die Ereignisse. Die Ermittlungen lösten einen Sturm der Entrüstung bei Politik, Medien und Bürgern aus. Nur vereinzelt gab es Stimmen die sich hinter den Generalbundesanwalt stellten. Dieser hat mittlerweile bekanntgegeben, dass er die Ermittlungen vorerst ruhen lassen werde. Besonders häufig wurde ein Vergleich zu der NSA Ausspähaffäre gezogen. Bei einer Verurteilung hätte den Journalisten mindestens 1 Jahr Haft geblüht, denn der Tatbestand des Landesverrats wird im Strafgesetzbuch unter Paragraf 94 abgehandelt. Es geht darin um die Weitergabe von Staatsgeheimnissen an "eine fremde Macht", an "Unbefugte" oder um die reine Veröffentlichung solcher Geheimnisse, "um die Bundesrepublik Deutschland zu benachteiligen oder eine fremde Macht zu begünstigen" und dadurch die Gefahr "eines schweren Nachteils für die äußere Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland" herbeizuführen. Die Mindeststrafe liegt bei einem Jahr Haft, in schweren Fällen ist lebenslänglich möglich. Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) erklärte derweil, dass der Generalbundesanwalt Ermittlungen aufnehmen müsse, wenn nach seiner Einschätzung ein Anfangsverdacht vorhanden sei. Sein Kommrentar: „Ich habe heute dem Generalbundesanwalt mitgeteilt, dass ich Zweifel daran habe, ob die Journalisten mit ihrer Veröffentlichung die Absicht verfolgt haben, die Bundesrepublik Deutschland zu benachteiligen oder eine fremde Macht zu begünstigen“. Desweiteren habe Maas Zweifel daran geäußert, dass es sich bei den veröffentlichten Dokumenten um ein Staatsgeheimnis handele. Eine Gefahr eines schweren Nachteils für die äußere Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland bestehe daher eher nicht. „Ich begrüße daher die Ankündigung des Generalbundesanwalts, die Ermittlungen vorerst ruhen zu lassen.“ Mittlerweile erwägt das Justizministerum, ob die strafrechtlichen Vorschriften über Landesverrat und über den Schutz von Staatsgeheimnissen im Verhältnis zur Pressefreiheit insgesamt reformbedürftig seien. Notiz am Rande: Netzpolitik.org war am 11.06.14 Link der Woche beim Jurisitischen Internetprojekt. Gute Zusammenfassung aller Kommentare: http://www.faz.net/aktuell/politik/generalbundesanwalt-stoppt-ermittlungen-gegen-netzpolitik-13728725.html Mit etwas mehr juristischen Informationen: http://www.tagesschau.de/inland/netzpolitik-ermittlungen-103.html Pressemitteilung des Richterbunds: "Richterbund kritisiert Eingreifen des Bundesjustizministers" Weitere Informationen und gute Übersichten zur "Causa Netzpolitik.org" gibt es bei Netzpolitik...

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