5. Fakultätskarrieretag

Posted by on 29. Oktober 2014 in Aktuell aus dem Saarland |

Am 19. November 2014 findet der 5. Fakultätskarrieretag der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität des Saarlandes statt. Studenten und Absolventen können sich an Informationsständen der ausstellenden Unternehmen über Stellenangebote informieren, Berufschancen ausloten und erste Kontakte knüpfen. Zugleich werden sich diverse Unternehmen in Vorträgen vorstellen.  Auf der Messe gibt es die Möglichkeit, Wirtschaftskanzleien und -unternehmen zu treffen, die gezielt Stellenangebote aus ihren Berufsfeldern platzieren. Je nach Aussteller sind dies u.a. Möglichkeiten wie Festanstellungen, studentische Nebentätigkeiten, Praktika oder Referendarsstellen. Der Fakultätskarrieretag findet von 10-15 Uhr in Gebäude B4 1 statt. Mehr Informationen finden Sie unter http://www.myjobfair.de/fakultaetskarrieretage/fakultaetskarrieretage-2014/19-11–universitaet-des–saarlandes–rechts–wirtschaftswissenschaftliche-fakultaet/ Es gibt auch ein Online-Bewerber-Tool, mit dem man schon im Vorhinein mit den am 19.11. ausstellenden Unternehmen in Kontakt treten kann. http://www.myjobfair.de/fuer-bewerber/karriere-portal/ Zudem gibt es am Montag, den 10.11.2014 von 15-17 Uhr einen Vorbereitungstermin im Gebäude B2 1, Raum 117 der UdS mit Falk Schornstheimer von Lawyer Coaching sowie dem Team von myjobfair. Diese geben Bewerbungstipps (Professionell bewerben – was sich Personalleiter wünschen) und bereiten auf den Fakultätskarrieretag vor. Melden Sie sich gern via karriere-service@myjobfair.de oder via www.facebook.com/myjobfair.gmbh/events für das Training an. Das Bewerbungstraining findet nur bei ausreichend Voranmeldungen...

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Saarbrücker Informatiker für Anti-Spionage-App ausgezeichnet

Posted by on 29. Oktober 2014 in Aktuell aus dem Saarland |

Beim deutschen IT-Sicherheitspreis haben die Saarbrücker Informatiker Sven Obser, Philipp von Styp-Rekowsky und Professor Michael Backes den mit 40.000 Euro dotierten dritten Platz belegt. Sie wurden für die App „SRT Appguard“ ausgezeichnet. Das Mini-Programm erkennt und kontrolliert bösartige Programme auf Android-Smartphones. Nutzer können mit seiner Hilfe außerdem selbst entscheiden, welche Daten sie preisgeben möchten. Zahlreiche Programme auf Smartphones oder Tablet-Rechnern tun oft mehr, als sie vorgeben. Unbemerkt vom jeweiligen Besitzer verraten diese Apps beispielsweise dessen aktuellen Aufenthaltsort oder spähen seine Kontaktdaten aus. Informatiker um Professor Michael Backes vom Center for IT-Security, Privacy and Accountability (CISPA) an der Universität des Saarlandes haben dies genauer erforscht und die Anti-Spionage-App „SRT Appguard“ entwickelt. Mit ihr können Anwender installierte Apps überwachen und deren Berechtigungen für den Zugriff auf Kontaktdaten und Internet jederzeit zurücknehmen. Die App, die von dem Unternehmen Backes SRT vermarktet wird, gibt es als kostenlose und kostenpflichtige Version. Letztere zeigt alle überwachten Apps auf einen Blick an. Ein „Risk Score“ gibt grafisch für jedes Mini-Programm an, wie gefährlich deren aktuelle Rechte-Konfiguration ist. Auf diese Weise ist es für Nutzer einfacher, die potenzielle Bedrohung auf ihrem Smartphone oder Tablet-PC einzuschätzen. Der IT-Sicherheitspreis wird alle zwei Jahre von der Horst Görtz Stiftung vergeben. Damit werden Innovationen zur IT-Sicherheit, Kryptografie, System- und Netzsicherheit sowie zur Abwehr von Cyberangriffen ausgezeichnet. Der Preis zielt unter anderem darauf ab, Entwicklungen in der IT-Sicherheit aus Deutschland zu fördern. Die Verleihung fand am 23. Oktober im Zentrum für IT-Sicherheit an der Ruhr-Universität Bochum statt. Die Saarbrücker Forscher teilen sich den dritten Platz und das Preisgeld mit einem Team um Professor Hermann Härtig von der Technischen Universität Dresden, das sich mit der Absicherung von mobilen Endgeräten beschäftigt. Die Backes SRT GmbH wurde von Professor Michael Backes gegründet. Das Unternehmen hat sich auf die Vermarktung von Software spezialisiert, mit der die Sicherheit im Internet und bei mobilen Anwendungen im Bereich des Android- Betriebssystems verbessert wird. Quelle:...

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Vom exzellenten Forschungszentrum für Informatik zum IT-Standort Saarland?

Posted by on 29. Oktober 2014 in Aktuell aus dem Saarland |

Podiumsdiskussion an der Saar-Uni Wie eine optimale Gründungsunterstützung und -förderung im IT-Bereich aussehen sollte, diskutieren am Montag, 3. November, um 18.00 Uhr Vertreter der Landesregierung, der Universität, der Business-Angels des Saarlandes (BANS) sowie IT-Gründungsexperten auf dem Campus Saarbrücken (Geb. E1 7). Zu dem Impulsvortrag mit anschließender Podiumsdiskussion laden die Kontaktstelle für Wissens- und Technologietransfer der Saar-Uni (KWT) und die Business-Angels Saar Interessierte herzlich ein. Die Saarbrücker Informatik hat sich längst weltweit einen Namen gemacht. Rund 500 Wissenschaftler der Universität des Saarlandes und der außeruniversitären Forschungsinstitute betreiben seit Jahren Informatik-Forschung auf höchstem Niveau und produzieren herausragende Forschungsergebnisse. Die IT-Branche hat sich als Motor für die wirtschaftliche Entwicklung der Region bewährt: Rund 600 Arbeitsplätze wurden bislang durch Ausgründungen im Saarland geschaffen. Darunter die Sirrix AG, die derzeit 65 Mitarbeiter beschäftigt und vor kurzem mit dem „Großen Preis des Mittelstandes“ ausgezeichnete wurde. 2001 als Anbieter für IT-Sicherheit im Starterzentrum der Universität gegründet, ist sie heute international vernetzt und konkurriert mit Branchengrößen wie INTEL und IBM. Sirrix-Gründer und Geschäftsführer Ammar Alkassar wird am 3. November in einem kurzen Vortrag über seinen Weg vom Saarbrücker Informatik-Studenten zum geschäftsführenden Vorstandsmitglied des international anerkannten Technologieführers im Bereich IT-Sicherheit berichten. Einen wichtigen Schritt zum IT-Standort machte das Saarland 2013 durch die Gründung der IT Inkubator GmbH. Das Unternehmen wurde mit finanzieller Unterstützung durch die Staatskanzlei von der WuT GmbH der Saar-Universität und der Max-Planck-Innovation GmbH ins Leben gerufen. Es unterstützt Wissenschaftler dabei, ihre Forschungsergebnisse aus dem Bereich der Informatik in technologische Anwendungen fließen zu lassen, die sich wirtschaftlich vermarkten lassen. Hierdurch werden zusätzliche Arbeitsplätze in zukunftsfähigen Marktsegmenten geschaffen; darüber hinaus sorgt der IT Inkubator dafür, das mit den Erfindungen verbundene Know-how möglichst effektiv an den Standort Saarland zu binden. Über Fragen rund um die Gründungsförderung werden im Podium diskutieren: Dr. Susanne Reichrath (Beauftragte der Ministerpräsidentin für Hochschulen, Wissenschaft und Technologie), Prof. Dr. Thorsten Herfet (Vizepräsident für Forschung und Technologietransfer der Saar-Uni), Olaf Novak (BANS) sowie die geschäftsführenden Vorstandsmitglieder Ammar Alkassar (Sirrix AG), Dirk Middelhoff (IT Inkubator GmbH) und Michael Neidhöfer (Netbiscuits GmbH). Die Moderation hat Reinhard Karger, Unternehmenssprecher des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) und Präsident der Deutschen Gesellschaft für Information und Wissen, DGI, übernommen. Weitere Informationen und Anmeldung: Axel Koch Kontaktstelle für Wissens- und Technologietransfer der Universität des Saarlandes Tel.: 0681 302-2656   E-Mail: a.koch@univw.uni-saarland.de...

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Fakten und Einschätzungen zu kinox.to

Posted by on 29. Oktober 2014 in Nachrichten der Woche |

Laut eines Spiegel-Berichts wurden in der letzten Woche mehrere Hausdurchsuchungen mit Bezug zum Streaming-Portal kinox.to durchgeführt. Durchsucht wurden sechs Wohn- und Geschäftsräume in 4 Bundesländern. Ermittelt wird wegen "Verdacht auf gewerbsmäßig begangene Urheberrechtsverletzungen, Steuerhinterziehung, Erpressung und Brandstiftung", wobei sich die beiden letzteren Vorwürfe auf  den Umgang mit Konkurrenten beziehen. Nutzer von kinox.to müssen sich allerdings mit großer Wahrscheinlichkeit keine Sorgen wegen rechtlichen Konsequenzen machen. Fraglich ist indes noch, ob es sich bei den Personen, gegen die jetzt ermittelt wird, um Strohmänner oder um die tatsächlichen Hintermänner handelt. Einige Thesen: 1. Die aktuellen Ermittlungen geben einen Einblick in die Organisationsweise eines illegalen Streamingportals, bei dem deutlich wird, dass es sich keineswegs bei allen Streaminganbietern um ideologisch-motivierte Nerds handelt, sondern dass es vielmehr oft um Geld geht. 2. Die offenbar erreichten Ermittlungserfolge verdeutlichen, dass es auch mit den jetzigen strafrechtlichen Mitteln möglich ist, die Betreiber von Streaming-Portalen zu verfolgen. Umgehbare Netzsperren wie jüngst in Österreich (Links zu früheren Artikeln) entbehren einer Berechtigung. 3. Kinox.to rangierte auf den Top 50 der von Deutschland aus besuchten Webangebote. Dies verdeutlicht, dass ein erheblicher Teil der Internetnutzer Streaming-Angebote nutzt und auch weiterhin nutzen wird. Folglich muss der Gesetzgeber dringend einen Rechtsrahmen für die legale Nutzung von Streaming-Angeboten im Sinne einer "Kulturflatrate" finden. Weitere "Szene-Informationen" und Hintergründe zu den Durchsuchungen gibt es hier: https://tarnkappe.info/meinung-kinox-razzia-und-das-alles/ und https://tarnkappe.info/meinung-kinox-war-wird-und-die-offenen-fragen/ Quellen: 1. gvu.de 2....

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Streit zwischen Google und VG Media führt nun zum Kartellamt

Posted by on 29. Oktober 2014 in Nachrichten der Woche |

Die einzelnen Verlage der VG Media haben zum 23.10.14 eine widerrufliche "Gratiseinwilligung" in die unentgeltliche Nutzung ihrer Presseerzeugnisse durch Google erklärt. Wie bereits von uns berichtet wurde, sollten Snippets und Thumbnails der in der VG Media organisierten Verlage nur noch entgeltlich von Google benutzt werden dürfen (Link zu bisherigen Artikeln). Bevor die Snippets und Thumbnails jedoch von Google komplett entfernt werden würden, ließen die Verlage lieber die unentgeltliche Nutzung bis auf weiteres zu. Die Beschwerde beim Bundeskartellamt bleibe jedoch bestehen. Google lehnt dieses Vorgehen aber ab und bat das Kartellamt um eine Stellungnahme, die die Feststellung beinhalten solle, dass es nicht tätig werden würde. Der Aufforderung der VG Media, zunächst eine endgültige Entscheidung abzuwarten, erteilte Google eine Absage. Laut der VG Media wird für Mai/Juni 2015 eine Entscheidung der Schiedsstelle des Patent- und Markenamtes erwartet. Außerdem sollen die Ansprüche der Verlage zivilrechtlich durchgesetzt werden, auch wenn das Jahre dauern könnte. Auf den Münchner Medientagen wurde nun bekannt, dass auch der Gesetzgeber sich erneut mit dem umstrittenen Leistungsschutzrecht befassen werde. Quelle: http://www.zeit.de/digital/internet/2014-10/leistungsschutzrecht-google-verlage...

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