Nachrichten der Woche
eco unterstützt SpaceNet bei Klage gegen Vorratsdatenspeicherung
Der Internetprovider SpaceNet will, unterstützt von eco, gerichtlich feststellen lassen, dass er...
Thema: Herausgabe von Zugangscodes
Das Westminter Magistrates' Court hat entschieden, dass der Online-Aktivist und Hacker Laurie Love...
Bundesjustizminister kündigt Einschränkung der Störerhaftung für WLAN-Betreiber an
In einem Tweet kündigt Bundesjustizminister Heiko Maas die Abschaffung der
Störerhaftung für...
Elektronische Akte im Strafprozess
Am 04.05.2016 hat die Bundesregierung den Regierungsentwurf eines
Gesetzes zur Einführung der...
Antrag der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen - Jetzt Zugang zu Wissen erleichtern
Unter dem Titel "Jetzt Zugang zu Wissen erleichtern - Urheberrecht bildungs- und...
Bundesnetzagentur geht gegen Hobby-Geheimagenten vor
Die Bundesnetzagentur weist in einer Pressemitteilung vom 25.04 darauf hin, dass sie in den...
News: Europäisches Parlament zeigt Besorgnis über Internetzensur im Jahresbericht zur Menschenrechtslage auf der Welt
15.05.08 00:00Im Jahresbericht 2007 zur Menschenrechtslage in der Welt und zur Menschenrechtspolitik der Europäischen Union, welcher diese Woche veröffentlicht wurde, zeigt sich das europäische Parlament besorgt über die zunehmende Zensur des Internets und der Nachrichten durch einige Länder dieser Welt. Namentlich erwähnt wird unter Punkt 80 nur China. Jedoch sind auch weitere Länder im letzten Jahr durch Zensur des Internets und der Medien aus ideologischen oder religiösen Gründen negativ aufgefallen – so beispielsweise die Türkei, Pakistan und Iran. Unter Punkt 145 findet sich der Vorschlag mit jenen Staaten den Handel mit Technologie welche zur Überwachung oder Zensur genutzt werden kann, zu unterbinden.
Dabei ist jedoch unwahrscheinlich, dass die neo-liberale Wirtschaftslobby der EU solche Aktionen zulassen würde, zumal die anderen Länder größtenteils selbst in der Lage sind, die entsprechende Technologie auch selbst herzustellen. Die Proklamation der EU muss in Anbetracht der Tatsache, dass auch die EU und ihre Mitgliedsstaaten mit Aktionen wie der Vorratsdatenspeicherung, einer EU-Datenbank über Flugdaten, Fahrzeugüberwachung durch Maut-Systeme und biometrischen Reiseausweisen Daten über ihre Bürger gewinnt, kritisch betrachtet werden.
