Nachrichten der Woche
eco unterstützt SpaceNet bei Klage gegen Vorratsdatenspeicherung
Der Internetprovider SpaceNet will, unterstützt von eco, gerichtlich feststellen lassen, dass er...
Thema: Herausgabe von Zugangscodes
Das Westminter Magistrates' Court hat entschieden, dass der Online-Aktivist und Hacker Laurie Love...
Bundesjustizminister kündigt Einschränkung der Störerhaftung für WLAN-Betreiber an
In einem Tweet kündigt Bundesjustizminister Heiko Maas die Abschaffung der
Störerhaftung für...
Elektronische Akte im Strafprozess
Am 04.05.2016 hat die Bundesregierung den Regierungsentwurf eines
Gesetzes zur Einführung der...
Antrag der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen - Jetzt Zugang zu Wissen erleichtern
Unter dem Titel "Jetzt Zugang zu Wissen erleichtern - Urheberrecht bildungs- und...
Bundesnetzagentur geht gegen Hobby-Geheimagenten vor
Die Bundesnetzagentur weist in einer Pressemitteilung vom 25.04 darauf hin, dass sie in den...
News: Keine Ablieferungspflicht bei weniger als 10 Exemplaren
05.02.09 00:00Aus einer Pressemitteilung des Verwaltungsgerichts Trier geht hervor, dass bei Druckwerken, die auf Anforderung hin einzeln gedruckt werden, und nicht schon von vorneherein in bestimmter Auflagenstärke erscheinen, keine Pflicht zur Ablieferung eines Pflichtexemplars besteht, wenn zu erwarten ist, dass sie in nur geringer Auflage erscheinen werden. In einem Urteil vom 21. Januar 2009 (AZ: 5 K 698/08.TR) wurde festgehalten, dass nur dann Pflichtexemplare abgeliefert werden müssten, wenn an deren Aufbewahrung und Erfassung ein wissenschaftliches oder öffentliches Interesse bestehe. Dies sei erst ab einer Herstellung von mindestens 10 Exemplaren der Fall.
Vorausgegangen war ein Streit zwischen einem Verleger und der Stadt Trier. Der Verleger hatte die Zahlung eines Zuschusses zu den Herstellungskosten in Höhe von etwa 11.000 Euro begehrt, weil er die von ihm gedruckten Werke als Pflichtexemplare an die Stadtbibliothek Trier abgeliefert hatte. Das Verwaltungsgericht Trier entschied nun aber, dass der Pflichtexemplarbegriff des § 14 Landesmediengesetzes bei einer voraussichtlich geringen Auglagenstärke nicht erfüllt ist und somit auch kein Anspruch auf Zuschuss seitens des Verlegers besteht.
