Nachrichten der Woche

17.05.16 19:15

eco unterstützt SpaceNet bei Klage gegen Vorratsdatenspeicherung

Der Internetprovider SpaceNet will, unterstützt von eco, gerichtlich feststellen lassen, dass er...


17.05.16 19:12

Thema: Herausgabe von Zugangscodes

Das Westminter Magistrates' Court hat entschieden, dass der Online-Aktivist und Hacker Laurie Love...


17.05.16 16:29

Bundesjustizminister kündigt Einschränkung der Störerhaftung für WLAN-Betreiber an

In einem Tweet kündigt Bundesjustizminister Heiko Maas die Abschaffung der

Störerhaftung für...


17.05.16 16:27

Elektronische Akte im Strafprozess

Am 04.05.2016 hat die Bundesregierung den Regierungsentwurf eines

Gesetzes zur Einführung der...


02.05.16 09:47

Antrag der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen - Jetzt Zugang zu Wissen erleichtern

Unter dem Titel "Jetzt Zugang zu Wissen erleichtern - Urheberrecht bildungs- und...


02.05.16 09:44

Bundesnetzagentur geht gegen Hobby-Geheimagenten vor

Die Bundesnetzagentur weist in einer Pressemitteilung vom 25.04 darauf hin, dass sie in den...


News: Nationalbibliothek will das deutsche Internet kopieren

30.10.08 00:00

Das Gesetz über die Deutsche Nationalbibliothek, welches am 28. Juni 2006 verkündet wurde sah bereits vor, dass nach § 2 1.a) DNBG die Bibliothek die ab 1913 in Deutschland veröffentlichten Medienwerke zu sammeln, inventarisieren, zu erschließen und bibliographisch zu verzeichnen, auf Dauer zu sichern und für die Allgemeinheit nutzbar zu machen. In einer Verordnung, welche am 22. Oktober in Kraft getreten ist, wurde nun die Ablieferungspflicht für Netzpublikationen, also unkörperliche Medienwerke, näher umschrieben. So sollen Netzpublikationen in „marktüblicher Ausführung“ und in mit „marktüblichen Hilfsmitteln benutzbarem Zustand“ abgeliefert werden. Genauer gesagt möchte die Deutsche Nationalbibliothek die Werke als pdf-Dokumente zugeschickt bekommen. In § 9 Nr. 1 der Pflichtablieferungsverordnung (PflAV) werden zwar lediglich privaten Zwecken dienende Websites ausgenommen, unklar ist jedoch weiterhin, was beispielsweise Blogger erwartet. Zudem ist noch nicht geklärt, wie die Nationalbibliothek mit der Flut an Daten umgehen soll.