Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe veröffentlichte am Dienstag eine von seinem Ministerium in Auftrag gegebene Studie zum Thema „Weiterentwicklung der E-Health-Strategie“. Die Studie hatte den Zweck Chancen und Risiken neuer Technologien abzuwägen und die Frage zu beantworten, wie die zunehmende Digitalisierung für neue Versorgungsstrukturen und –abläufe genutzt werden könnte.
Gröhe hob die Zukunftsträchtigkeit der Digitalisierung in diesem Bereich hervor und kündigte dazu an, dass die Gesetze im E-Health-Bereich ausgeweitet werden sollen. Außerdem sollen Apps und BigData-Anwendungen, die auf Gesundheitsversorgung abzielen, künftig besser genutzt werden und Fachpersonal wie Bevölkerung im Umgang damit geschult werden.
Gröhe fordert zudem den Datenschutz von persönlichen Gesundheitsdaten stets zu gewährleisten. Beim Umgang mit den Daten, solle allein die Versorgungsqualität im Mittelpunkt stehen.