Nachdem diverse nationale Datenschutzbeauftragte, darunter auch Peter Schaar, am 19. April 2010 Google aufgefordert hatten, die Datenschutzbestimmungen und -maßnahmen zu überprüfen und zu verbessern, hat Google nun eine Stellungnahme abgegeben. Mit der Antwort will Google die Vorwürfe entkräften, dass keine ausreichenden Datenschutzbemühungen durchgeführt würden und dass Datenpannen die Nutzer beeinträchtigen würden. Google wies darauf hin, dass jeder Nutzer über die von ihm gespeicherten Daten die volle Kontrolle habe und sich das Unternehmen zudem bemühe jeglichen Problemen vorzubeugen. So bietet das Google Dashboard eine zentrale Übersichtsseite, die sämtliche Google-Services aufzeigt, die ein bestimmter User benutzt. Die jeweils hinterlegten Daten können dann von dieser Seite aus einfach kontrolliert, geändert oder gelöscht werden.

Gleichzeitig ist Google mit seinem Service Street View erneut in die Kritik des deutschen Datenschutzbeauftragten geraten, da nach eigenen Aussagen „aus Versehen“ während der Street View Aufzeichnungen auch weitere Daten mitgeschnitten wurden, die über WLAN übertragen wurden, wie beispielsweise Teile von E-Mails oder Webseiten. Somit war die zunächst erteilte Aussage, dass lediglich Identifikationsdaten der Funknetze (Mac-Adresse, SSID) erfasst würden (wir berichteten), falsch.

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