Wie sich aus einer Pressemitteilung ergibt, führt das BKA im Auftrag der Staatsanwaltschaft Kempten Ermittlungen gegen drei Beschuldigte wegen des Verdachts des gewerbs- und bandenmäßigen Computerbetrugs. Neben Betrugsstraftaten, Verstößen gegen das Urheberrechtsgesetz, Straftaten in Verbindung mit der Verbreitung pornografischer Schriften sowie weiteren Hacking-Aktivitäten sind die Täter wegen des illegalen Betriebs eines Botnetzes zur Generierung von Bitcoins in den Fokus der Behörden geraten. Die Polizei beschlagnahmte deshalb Bitcoins im Wert von über 700.000 Euro und transferierte diese in ein Bitcoin-Konto der Polizei. Seitdem die digitale Währung Bitcoin, die anonym und staatlich unkontrolliert geschöpft wird, im Trend liegt, kommen immer mehr Kriminelle auf die Idee sich mit Hilfe der Währung zu bereichern. Angriffe auf Bitcoin-Konten und Server sind an der Tagesordnung. Auch die Generierung, das sog. Mining, ist immer wieder Ziel von Angreifern.

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