Mit der Zukunft der Mobilität im Saarland beginnen

Posted by on 21. November 2016 in Aktuell aus dem Saarland | Keine Kommentare

Wie verändert die Digitalisierung unsere Mobilität? Das Stichwort ist Smart Mobility. Mit modernsten Informations- und Kommunikationstechnologien werden damit Fahrzeuge in die Lage versetzt, sowohl untereinander als auch mit ihrer Umgebung Daten auszutauschen. Für Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger bietet die Vernetzung der Mobilität eine Chance, das Profil der Saar-Wirtschaft weiter zu schärfen. „Schon heute können wir mit unseren IT-Kompetenzen Antworten auf die Frage geben, wie eine intelligente Verkehrsinfrastruktur die Menschen beispielsweise in den Innenstädten vom Straßenverkehr entlastet“, betonte die Ministerin auf einem Pressetermin im Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI). Ziel müsse es jetzt sein, die Vorteile der digitalisierten Mobilität zu nutzen und neue Geschäftsmodelle für die saarländische Wirtschaft zu erschließend. Unter dem Titel „Connected Cars“ hat Wirtschaftsministerin Rehlinger eine Gruppe mit Experten aus der Software- und der Telekommunikationsbranche sowie saarländischen Forschungseinrichtungen eingerichtet. Erstes Ergebnis ist eine von der Scheer Group entwickelte Studie. Unter dem Titel „Smart Mobility für das Saarland“ zeigt sie Perspektiven für die weitere Digitalisierung der saarländischen Mobilität auf. Der Unternehmensgründer Prof. Dr. Dr. h.c. mult. August-Wilhelm Scheer stellte die Ergebnisse auf dem Pressetermin vor: „Die Studie belegt eindeutig, dass sich Smart Mobility zu einem wichtigen Standortfaktor für das Saarland entwickeln wird. Es gilt, die Mobilität der Zukunft aktiv zu gestalten und die Kompetenzen in den Bereichen Software-, Telekommunikation- und Fahrzeug-, und Verkehrstechnik zu vernetzen. Auch die saarländischen Bürgerinnen und Bürger werden von neuen Mobilitätskonzepten wie Smart Parking, Shared Mobility, Mobilitätsstationen, Car Sharing oder vernetztem Fahren profitieren, wenn die digitale Vernetzung aller Verkehrssysteme auf Gemeinde-, Stadt- und Landesebene als Modellregion für Smarte Mobilität vorangetrieben wird.“ Prof. Dr. Antonio Krüger vom DFKI präsentierte ein aktuelles Anwendungsbeispiel für vernetzte Mobilität. In einem Partner-Konsortium, an dem auch T-Systems und die htw saar beteiligt sind, hat das DFKI eine Software-Lösung entwickelt, mit der die Parkplatzsuche zum Kinderspiel wird. Prof. Dr. Antonio Krüger: „Smart Parking wird das Verkehrsaufkommen reduzieren und die Parkplatzsuche vereinfachen. Per Bürger-App lässt sich die Parksituation im Voraus einschätzen und bequem ein von Behörden oder privat angebotener Stellplatz reservieren. Das Öffnen von Schranken ist aus dem Auto heraus möglich und die Bezahlung kann komfortabel über die App erfolgen.“ Zum Pressetermin war auch Anette Bronder angereist. Die Geschäftsführerin Digital Division bei der T-Systems stellte die Strategie der T-Systems für die Erschließung neuer Geschäftsfelder, wie zum Beispiel „Connected Mobility“, vor. Bronder sagte: „Schon jetzt ist jeder vierte Neuwagen internetfähig und weltweit fahren rund 2,5 Millionen von der Telekom vernetzte Fahrzeuge. Aber Digitalisierung hört nicht in der Karosserie auf. Deshalb entwickeln wir gemeinsam mit starken Partnern, wie dem DFKI, intelligente Services für die Mobilität von morgen. Die Basis für Smart Parking oder auch Smart-City-Konzepte sind leistungsfähige Netze, insbesondere Mobilfunk und neue Technologien wie Narrow-Band-IoT, sichere Cloud-Lösungen und Integrationsexpertise. Genau das ist unsere Stärke.“...

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Wissenschaftler und Praktiker diskutieren über aktuelles Steuerrecht

Posted by on 21. November 2016 in Aktuell aus dem Saarland | Keine Kommentare

„Aktuelle Entwicklungen bei Umsatzsteuer und verdeckter Gewinnausschüttung“ lautet das Thema des diesjährigen Saarbrücker Steuerrechts-Symposiums am Freitag, dem 18. November von 14 bis 18 Uhr auf dem Saarbrücker Campus (Gebäude B4 1, Hörsaal 0.07). Als Fortbildung und Diskussionsforum wendet sich die Veranstaltung an Wissenschaftler, Steuer- und Finanzberater, Richter, Anwälte, Verwaltungs- und Unternehmensjuristen und Studenten. Der Steuerrechtsexperte Professor Christoph Gröpl von der Universität des Saarlandes bietet das Symposium bereits zum vierten Mal an. Kooperationspartner ist der Saarländische AnwaltVerein. Studenten zahlen ein ermäßigtes Teilnahmeentgelt von 10 Euro (Teilnahmegebühr für Praktiker: 125 Euro). Quelle und weitere Informationen:...

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Journalistenpreis Informatik zum zehnten Mal in Saarbrücken verliehen

Posted by on 21. November 2016 in Aktuell aus dem Saarland | Keine Kommentare

Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer und Cornelia Quennet-Thielen, Staatssekretärin im Bundesministerium für Bildung und Forschung, haben am 16. November den von der saarländischen Staatskanzlei ausgelobten Journalistenpreis Informatik an der Universität des Saarlandes verliehen. Die drei Hauptpreise gehen an die freie Journalistin Eva Wolfangel für einen Artikel in der Wochenzeitung „Die Zeit“, an Frank Grotelüschen für einen Hörfunkbeitrag im Deutschlandfunk und an ein Journalisten-Team für eine Ausgabe der Sendung „Quarks & Caspers“ im Westdeutschen Rundfunk. Einen von der Saarbrücker Informatik gestifteten Sonderpreis erhält Sophie Dezlhofer für einen Hörfunkbeitrag, der im Bayerischen Rundfunk gesendet wurde. Quelle und weitere Informationen:...

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Entscheidungen des EUGH zum Urheberrecht

Posted by on 21. November 2016 in Nachrichten der Woche | Keine Kommentare

In den letzten Wochen hat der EuGH gleich zweimal zum Thema Urheberecht geurteilt. In einem Urteil hat der EuGH entschieden, dass elektronische Bücher unter die EU-Richtlinie zum Verleihrecht fallen und so gegen eine Vergütung von öffentlichen Bibliotheken zeitlich begrenzt verfügbar gemacht werden dürfen. In einem weiteren Verfahren hatten zwei französische Autoren gegen eine digitale Weiterverwertung ihrer Werke geklagt. Sie stellten damit ein französisches Dekret in Frage, nach welchem vergriffene Werke, die vor dem Jahr 2001 erschienen sind und sechs Monate ohne Widerspruch der Autoren in einer entsprechenden Datenbank gelistet waren, digitalisiert werden dürften. Der EuGH urteilte, dass eine Listung alleine nicht ausreiche, sondern die Autoren informiert werden müssten und eine aktive Zustimmung erforderlich sei. Damit ist das Dekret nicht europarechtskonform auslegbar und mithin ungültig. Für deutsches Recht stellt sich nun die Frage, ob §§ 51, 52 VGG europarechtskonform auslegt werden müssen und, ob dies überhaupt möglich ist. Das am 01.06.2016 in Kraft getretene Gesetz lässt die Verwertung ähnlich dem französischen Recht ebenfalls zu und impliziert eine Zustimmung, sofern nach Listung nicht fristgerecht widersprochen wurde. § 51 II VGG hingegen ermöglicht jederzeit einen nachträglichen Widerspruch des Rechtsinhabers. Urteil zum Verleihrecht von eBooks: http://curia.europa.eu/juris/document/document.jsf?text=&docid=185250&pageIndex=0&doclang=DE&mode=req&dir=&occ=first&part=1&cid=105976 Urteil zur Zustimmung bei vergriffenen...

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VPN-Anbieter müssen keine Vorratsdaten speichern

Posted by on 21. November 2016 in Nachrichten der Woche | Keine Kommentare

Aus einer Anfrage des IT-Nachrichtenportals golem.de bei der Bundesnetzagentur geht hervor, dass die Bundesnetzagentur der Meinung ist, dass VPN-Anbieter, solange sie keine Internetzugangsdienste anbieten, von der Pflicht zur Speicherung von Vorratsdaten ausgenommen sind. Durch die Verwendung eines VPN (virtual private network) kann ein Internetnutzer seine eigene Verbindung absichern bzw. verschleiern, indem er seinen Datenverkehr zunächst verschlüsselt zu einem Server seines VPN-Anbieters leitet und erst dann zum eigentlichen Ziel. Der Internetprovider des Nutzers, der der Pflicht zur Speicherung von Vorratsdaten unterliegt, kann dann nur die Verbindung zum VPN-Server aufzeichnen, nicht jedoch darüberhinaus. Die Funktionsweise von VPNs machen sich Anwender gerne zu Nutze, wenn es darum geht Geoblocking zu umgehen oder ihre Herkunft aus anderen Gründen zu verschleiern. Sollte die Bundesnetzagentur an ihrer Entscheidung festhalten, bleiben deutsche VPN-Anbieter gegenüber Alternativen aus dem Ausland, die ohnehin nicht von der Vorratsdatenspeicherung betroffen sind, wettbewerbsfähig. Auf der anderen Seite wird das Ziel der Vorratsdatenspeicherung natürlich unterlaufen. Quelle:...

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