Getty Images oder wie eine Abmahnung zum Bummerang wird

Posted by on 8. August 2016 in Nachrichten der Woche | Keine Kommentare

Die Internet-Bildagentur Getty Images hat die Fotografin Carol M. Highsmith wegen der Verletzung von Urheberrechten abgemahnt und von ihr die Zahlung von 120 US-Dollar gefordert. Dieser recht alltägliche Vorgang wird dadurch erst interessant, dass die Fotografin für die Nutzung eines von ihr selbst gefertigten Fotos zur Kasse gebeten werden sollte. Doch nicht nur das lässt aufhorchen, sondern auch der Umstand, dass Carol M. Highsmith das betreffende Foto der Library of Congress geschenkt und damit das Bild in die Public Domain gegeben hatte, verleihen der Angelegenheit besondere Brisanz. Nach Recherchen der Fotografin nutzt Getty Images nicht nur über 18.000 Bilder, die sie angefertigt hat, es wird durch die Agentur auch behauptet, Getty verfüge über exklusive Nutzungsrechte an diesen Fotografien, die der Library of Congress geschenkt wurden. Die Fotografin hat die Bildagentur vor dem US District Court für den südlichen New Yorker District verklagt (Klageschrift abrufbar unter: https://www.documentcloud.org/documents/2999596-Gov-Uscourts-Nysd-460787-1-0.html) und verlangt von Getty und mit dieser verbundenen Unternehmen und Personen wegen der Verletzung von Urheberrechten durch das Behaupten der Inhaberschaft exklusiver Nutzungsrechte eine Entschädigung in Millionenhöhe. Getty glaubt an ein Missverständnis und hat entsprechend Stellung genommen (Stellungnahme abrufbar unter: http://press.gettyimages.com/statement-regarding-highsmith-claim/). Pikant ist, dass in dieser Stellungnahme behauptet wird, Image libraries seien berechtigt, Nutzungsgebühren für die Nutzung von Bildern in der Public Domain zu verlangen. Auch nach deutschen Recht dürfte die Rechtswidrigkeit des Handelns von Getty Images nicht in Abrede zu stellen sein. Interessant wird vor allem die Frage, ob zu Unrecht abgemahnte Nutzer solcher Bilder in der Public Domain an Getty gezahlte Nutzungsentgelte zurückverlangen...

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August 2016: bussgeldkatalog.com

Posted by on 8. August 2016 in Link des Monats | Keine Kommentare

Auf bussgeldkatalog.com stellt der Verband für bürgernahe Verkehrspolitik e.V. umfangreiche Informationen zum Verkehrsrecht, zum Flensburger Punktesystem und zum Thema „Bussgeldbescheid“ zur Verfügung. Außerdem finden sich auf der Seite Informationen zum Jugendschutz und zum Strafrecht. Die Seiten sind durchweg übersichtlich gestaltet und gegen Interessierten die Möglichkeit sich zu bestimmten Themen schnell einen Überblick zu verschaffen. Aus Sicht der Redaktion handelt es sich daher um ein, insbesondere für juristische Laien, empfehlenswertes Angebot....

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