Sicheres WLAN-Angebot im Saarland ausgeweitet

Posted by on 20. Juni 2016 in Aktuell aus dem Saarland | Keine Kommentare

Nachdem zunächst die Staatskanzlei am Ludwigsplatz in Saarbrücken ein sicheres WLAN zur öffentlichen Nutzung in Zusammenarbeit mit dem technischen Partner intersaar als Pilotprojekt in Betrieb genommen wurde (s. Meldung vom 17.05.2016 http://www.jura.uni-saarland.de/staatskanzlei-nimmt-sicheres-wlan-netz-in-betrieb/) ist das Angebot nun auf weitere 200 Access-Points an 40 Standorten im Saarland ausgedehnt worden. Weitere 200 Access-Points sollen laut Pressemitteilung der Staatskanzlei (http://www.saarland.de/6767_211620.htm) zeitnah...

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Ransomware: Dutzende Anwaltskanzleien Betroffen

Posted by on 20. Juni 2016 in Nachrichten der Woche | Keine Kommentare

Auch Anwaltskanzleien sind regelmäßig von Ransomware betroffen. Dies berichtet das britische IT-Sicherheitsunternehmen it-governance in seinem Blog unter Berufung auf RTÉ news. Dutzende Anwaltskanzleien seien demnach in den letzten Wochen von Angriffen mit Ransomware geworden. Die Angrifer verschaffen sich demnach Zugang zu den Computersystemen der Kanzleien, sperren und verschlüsseln Daten, drohen mit der Lösung der Daten und verlangen von den Kanzleien Lösegelder. Oftmals sind die Kanzleien offenbar gezwungen die Lösegelder zu bezahlen, um die eigene Arbeitsfähigkeit sicherzustellen und den Zugriff auf Mandantendaten sicherzustellen. Da nicht alle Betroffenen aus Angst vor einem Ansehensverlust der Kanzlei Anzeige erstatten, ist eine höhere Dunkelziffer wahrscheinlich. Die Polizei rät dazu Anzeige zu erstatten und keine Lösegelder zu zahlen, da die Aussicht auf Erfolg die Häufigkeit und Qualität der Ransomware-Angriffe fördere. Meldung bei it-governance (englisch) http://www.itgovernance.co.uk/blog/over-a-dozen-law-firms-held-hostage-by-ransomware-in-last-few-weeks/ Meldung bei RTÉ news (englisch)...

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Digitalisierung der Bibliothek – Das Ende der ZB MED?

Posted by on 20. Juni 2016 in Nachrichten der Woche | Keine Kommentare

In einer Antwort (http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/086/1808695.pdf) auf eine kleine Anfrage äußert sich die Bundesregierung zur Zukunft der Zentralbibliothek Medizin (ZB MED). Die ZB MED wurde 1973 gegründet und bietet überregional Fachinformationen für den Bereich der Lebenswissenschaften und nimmt insbesondere in den Ernährungs- und Umweltwissenschaften weltweit eine Alleinstellung sowie einen zentralen Platz in der wissenschaftlichen Infrastruktur der Bundesrepublik ein. Mit einem Bestand von 1,6 Millionen Büchern und 38.400 Zeitschriften an den Standorten Köln und Bonn wird sie von Forschern, Studierenden und Praktikern bundesweit genutzt. Im März 2016 hatte die Leibniz-Gemeinschaft aufgrund einer „kritischen Gesamtsituation“ empfohlen, die Förderung der ZB MED zu beenden. Es wurde insbesondere kritisiert, dass der ZB MED der Umbau zu einem modernen Fachinformationszentrum, das modernen Forschungs- und Informationsbedürfnissen gerecht wird, nicht gelungen sei. Damit sei nicht hinreichend auf die sinkende Nachfrage nach klassichen Bibliotheksleistungen und die zunehmende Nachfrage nach digital verfügbaren Informationen reagiert worden. Die Bundesregierung sieht in der Transformation von einer klassischen Bibliothek hin zu einem Fachinformationszentrum insbesondere in dem zwischenzeitig geschaffenen Suchportals LIVIVO erste Erfolge erreicht, auf denen es aufzubauen gelte. Sie äußert die Hoffnung, dass für den Fall, dass die am 24.06. eine Entscheidung treffende Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) das Auslaufen der Förderung beschließen sollte, die ZB MED dieses Verfahren so erfolgreich durchlaufen kann, dass sie am Ende die Wiederaufnahme in die Leibniz-Gemeinschaft...

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Neue Entwicklung im Fall Schrems vs Facebook

Posted by on 20. Juni 2016 in Nachrichten der Woche | Keine Kommentare

In der Sache mit Max Schrems vs Facebook vor dem irischen High Court gibt es eine neue Entwicklung: die US-Regierung möchte vom irischen High Court auf der Seite von Facebook angehört werden um ihre Abhörpraxis zu verteidigen.  Auch andere große Unternehmen wollen dem Verfahren beiwohnen da sie auf der gleichen Grundlage bzw. ähnlich wie Facebook die Daten von Europa in die USA übermitteln....

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VG Augsburg urteilt: Kein Auskunftsanspruch eines Online-Blogs gegen StA

Posted by on 20. Juni 2016 in Nachrichten der Woche | Keine Kommentare

Mit Beschluss vom 31.05.2016 (Au 7 E 16.251; http://www.gesetze-bayern.de/Content/Document/Y-300-Z-BECKRS-B-2016-N-46910) stellt das Verwaltungsgericht Augsburg im Verfahren um einstweiligen Rechtsschutz fest, dass das von der „ZEIT“ gehostete Blog „Störungsmelder“, in dem Prominente, Fachleute und Schüler über Rechtsextremismus berichten, nicht als Presseunternehmen gilt und daher gegenüber der Staatsanwaltschaft keinen gesetzlichen Auskunftsanspruch aus Art. 4 BayPrG geltend machen kann. Das Verwaltungsgericht begründete seine Sichtweise unter anderem damit, dass es sich bei dem „Störungsmelder“ um ein für jeden öffentliches Diskussionsforum zu einem bestimmten Thema und damit gerade nicht um eine Zeitschrift oder Zeitung (periodische Presse) handelt, so dass die Beitragsverfasser nicht als Redakteure oder andere von ihnen genügend ausgewiesene Mitarbeiter handelt, die Anspruchsberechtigt wären. (Meldung auch bei heise:...

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